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Jobmotor

Holz macht Arbeit

Von Wald und seinen Produkten leben in Deutschland viele Menschen. Der gesamte Wirtschaftssektor der Wald- und Holzwirtschaft ist einer der größten Arbeitgeber und eine der umsatzstärksten Branchen Deutschlands. Laut Waldbericht der Bundesregierung beschäftigte dieser Zweig im Jahr 2009 1,2 Millionen Menschen und erzielte 2008 einen Jahresumsatz von 168 Milliarden Euro, insbesondere im strukturschwachen ländlichen Raum. Studien haben errechnet, dass mit der jährlichen Nutzung von 100 Kubikmetern Holz zwei Arbeitplätze erhalten werden.

Gut fürs Klima

CO2-Speicher Holz

Je mehr Produkte aus nachhaltiger und naturnaher Holzwirtschaft genutzt werden, umso mehr wird auch zum Klimaschutz beigetragen. Holz ist eine umweltfreundliche Alternative zu energieintensiven Baustoffen wie Stahl oder Beton. Jedes Holzprodukt speichert CO2 über seine gesamte Lebensdauer – bei einem Dachstuhl aus Holz beispielsweise mehrere hundert Jahre lang. Selbst bei Verpackungsmaterial auf holzartige Materialien zu setzen, ist klimafreundlich. Zum Beispiel werden die Holzfasern in einem Milchkarton mehrere Male recycelt und das gespeicherte Kohlendioxid bleibt im Produkt gebunden. Und am Ende ihres Lebenszyklus liefern Holzprodukte durch eine CO2-neutrale Verbrennung zudem noch klimafreundliche Energie.